Weihnachten 2017

Tausend helle Sterne blitzen
an dem dunklen Firmament.
Auf den hohen Tannenspitzen,
weiß von Schnee jetzt im Advent,
sitzt ein Vöglein, flötet leise
eine wundersame Weise,
singt von Liebe und von Eintracht,
träumt von einer schönen Weihnacht.


Da kracht Hedwig durch’s Geäst,
wie ein Wildschwein stürmt sie los,
welches Spuren hinterlässt,
klaftertief und riesengroß.
Behende über Stock und Stein
folgt ihr Lotte hinterdrein.
Vöglein ängstigt sich und will
nicht mehr singen und schweigt still.


Der große Fritz, voll Kraft und Anmut,
folgt den Tanten auf dem Fuß.
Freundlich, lieb, von Herzen gut,    
dass ihn jeder lieben muss.
Unser Vöglein zögert leis,
weil es doch nicht sicher weiß:
Flieg ich weiter? Bleib ich sitzen
hier auf meinen Tannenspitzen?


Und dann kommt die Adelgunde,
lieb und zart und voller Sanftheit.
Und sie verkündet frohe Kunde:      
Leute, es ist Weihnachtszeit!
Kleines Vöglein, sing nur weiter.
Bleibe ruhig und bleibe heiter.
Vöglein lächelt, flötet leise
seine wundersame Weise.